Wie viele Seiten werden geprüft?
Bis zu 15 Seiten je Lauf, ausgewählt nach einer Prioritäts-Heuristik: Startseite, Kaufstrecke, Kontakt, Pflichtseiten. Bei einem großen Shop ist das eine Stichprobe – auch das steht im Bericht.
Digitale Pflichten, technisch gelöst.
Selbsttest und Messung
Vier Handgriffe, mit denen Sie in zehn Minuten selbst sehen, wo es hakt – ohne Werkzeug und ohne uns. Und darunter: was ein automatisierter Test nach WCAG 2.1 AA misst, dem technischen Maßstab, an dem sich auch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz orientiert.
Die vier Handgriffe weiter unten zeigen Ihnen, ob es ein Problem gibt. Sie zeigen Ihnen nicht, wie groß es ist – dafür müsste jemand jede Seite und jedes Element durchgehen.
Genau das macht die Technische Betreuung: Sie crawlt die wichtigsten Seiten – Startseite, Kaufstrecke, Kontakt, Pflichtseiten – und prüft jede einzelne gegen die maschinell prüfbaren Kriterien der WCAG 2.1 AA. Im Bericht steht, wie viele Verstöße gefunden wurden, welcher Art sie sind, wie schwer sie wiegen und wie viele Elemente betroffen sind – nach Dringlichkeit sortiert.
Was der Test nicht leistet, steht ebenfalls darin. Diese Grenze zu verschweigen wäre der bequemere Weg und der falsche.
Technische Betreuung – 24 € im Monat netto. Der erste Lauf liefert die beiden vollständigen Berichte, danach misst er alle 14 Tage über bis zu 15 Seiten nach. Geprüft wird beides: die Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 AA und die Pflichtangaben. Bericht nur bei Veränderung, monatlich kündbar.
Sie haben vorher eine Frage? Schreiben Sie uns – wir sehen uns Ihre Website an, bevor wir antworten.
Grundlage ist eine etablierte Open-Source-Prüfengine, die gegen die Erfolgskriterien der WCAG 2.1 Stufe AA arbeitet. Das sind die Befunde, die in unseren eigenen Prüfläufen am häufigsten auftreten:
| Befund | Betroffene Websites | Was das für Ihre Kundschaft bedeutet |
|---|---|---|
| Unzureichender Farbkontrast | 72 von 85 | Preise, Hinweise und Beschriftungen sind bei Sehbeeinträchtigung oder in heller Umgebung nicht lesbar. |
| Links ohne erkennbaren Linktext | 50 von 85 | Eine Vorlesesoftware sagt „Link" – ohne zu sagen, wohin er führt. |
| Bilder ohne Alternativtext | 27 von 85 | Produktbilder existieren für blinde Kundschaft schlicht nicht. |
| Links nur durch Farbe erkennbar | 23 von 85 | Wer Farben schlecht unterscheidet, findet den Link im Fließtext nicht. |
| Schaltflächen ohne erkennbaren Namen | 19 von 85 | Warenkorb, Suche und Menü sind für Vorlesesoftware nur „Schaltfläche“. |
Stichprobe von 93 Websites mittelständischer Betriebe, davon 85 auswertbar, 499 einzeln geprüfte Seiten. Eigene Messung, keine fremde Statistik – Methodik, Tabelle und Zitiervorschlag in der Erhebung 2026. Die Einordnung der Befunde steht im Ratgeber: die häufigsten Barrierefreiheits-Fehler.
Dafür brauchen Sie kein Werkzeug und keine Vorkenntnisse. Diese vier Prüfungen finden einen erstaunlich großen Teil der Probleme – und Sie können sie in zehn Minuten machen.
Bedienen Sie Ihre Kaufstrecke nur mit Tabulator, Pfeiltasten und Eingabetaste – von der Startseite bis zur Bestellbestätigung. Kommen Sie durch? Sehen Sie jederzeit, wo Sie gerade stehen? Bleiben Sie irgendwo hängen, etwa im Cookie-Banner? Wer hier scheitert, scheitert stellvertretend für alle, die keine Maus benutzen können.
Im Browser mit Strg und Plus (am Mac Befehlstaste und Plus). Überlappt Text? Verschwinden Knöpfe? Muss man seitlich scrollen, um eine Zeile zu Ende zu lesen? Das betrifft nicht nur Menschen mit Sehbeeinträchtigung, sondern jeden, der die Seite auf einem kleinen Bildschirm öffnet.
Steht die Fehlermeldung als Text da – oder nur als roter Rahmen? Sagt sie, was zu tun ist, oder nur, dass etwas falsch ist? Ein roter Rahmen allein ist für Menschen mit Farbsehschwäche keine Information.
Springt der Cursor in das zugehörige Feld? Wenn nicht, fehlt die Verknüpfung zwischen Beschriftung und Feld – und eine Vorlesesoftware weiß nicht, was in das Feld gehört. Das ist einer der häufigsten Befunde überhaupt und meist in Minuten behoben.
Ausführlicher, mit Codebeispielen: barrierefreie Formulare und Farbkontrast prüfen und korrigieren.
Automatisierte Prüfungen decken die maschinell prüfbaren Erfolgskriterien ab. Das ist ein erheblicher Teil – aber nicht alles. Nicht maschinell entscheidbar ist zum Beispiel:
Für eine vollständige Konformitätsbewertung ist deshalb zusätzlich eine manuelle Prüfung nötig. Das steht so auch in jedem Bericht, den wir verschicken. Wer Ihnen Konformität per Knopfdruck verspricht, verspricht etwas, das ein Werkzeug nicht leisten kann – die US-Handelsbehörde hat 2025 einen Anbieter genau dafür belangt.
Wir sagen deshalb präzise, was wir tun: Wir beheben die messbaren technischen Verstöße nach WCAG 2.1 AA / EN 301 549.
Bis zu 15 Seiten je Lauf, ausgewählt nach einer Prioritäts-Heuristik: Startseite, Kaufstrecke, Kontakt, Pflichtseiten. Bei einem großen Shop ist das eine Stichprobe – auch das steht im Bericht.
Ja. Der erste Lauf der Technischen Betreuung liefert die beiden vollständigen Berichte – zu jedem Befund die Regel, an der gemessen wurde, die betroffenen Elemente, die Seite, auf der sie stehen, und für die eindeutig lösbaren Fälle die fertige Korrektur. Jeder weitere Lauf meldet, was neu hinzugekommen ist. Die Umsetzung übernehmen wir auf Wunsch selbst – zum Festpreis, den wir nach der Messung nennen.
Nein. Der Test prüft ausschließlich öffentlich erreichbare Seiten – genau das, was auch Ihre Kundschaft und eine Behörde sehen. Für Bereiche hinter einer Anmeldung bräuchte es einen Zugang, und den holen wir nur ein, wenn Sie uns ausdrücklich beauftragen.
Nein. Der Bericht ist eine technische Bestandsaufnahme. Ob und wie das BFSG auf Ihr Angebot anwendbar ist, beurteilt im Zweifel eine anwaltliche Beratung. Wir liefern die Messung und die Umsetzung.